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Früchtetrocknung in Malawi


Malawi importiert annähernd alle Produkte des täglichen Bedarfs und exportiert lediglich Rohwaren wie Tabak, Tee und Zucker. Wertschöpfung vor Ort findet selten statt. Besonders Obst und Gemüse können nicht rechtzeitig transportiert oder verarbeitet werden und verderben in großen Mengen.

 

Das Projekt Chokolola verbreitet Techniken zur Haltbarmachung von Lebensmitteln und betreibt eine Produktionsstätte. Das (Solar-)Trocknen von Nahrungsmitteln ist ideal für die Region und kann einen großen Beitrag zur verbesserten Nahrungsmittelversorgung in der Region leisten.

 

Das Trocknungsverfahren ermöglicht mit geringem Technologieeinsatz, Nahrungsmittel vor dem Verderben zu retten. Die schwarze Folie dient der Aufheizung, auch kann der Kasten zur Sonneneinstrahlung hin gedreht werden. Der Trocknungsprozess wird durch einen Ventilator beschleunigt. Vor Insekten schützt ein Netz.

 

Chokolola – das bedeutet Ernte auf Chichewa, Malawis meistgesprochener Sprache. Das Projekt Chokolola war zunächst als Unternehmen gestartet, ist seit Oktober 2016 als Nicht-Regierungs-Organisation tätig und vermittelt die Trockenmethode an Kleinbauern weiter. Dabei besuchen die Trainer die Landbevölkerung auch vor Ort. Die Stiftung Soziale Gesellschaft – Nachhaltige Entwicklung fördert diese Wissensweitergabe.

 

Für die Kleinbauern geht es auch um Trocknung für den Eigenbedarf. Hier müssen die staatlichen Vorgaben an Lebensmittelsicherheit (Malawi Bureau of Standards) nicht erfüllt werden, sondern es können auch Grasmatten genutzt werden. Auch kann aus Kostengründen auf den Ventilator verzichtet werden.

 

Geeignet ist das Verfahren für Mangos, aber auch für Tomaten, Erdbeeren, Papayas, Zwiebeln, Knoblauch und Bananen.






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Eine Stiftung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt